Letzter Prüfungstag

...und isch habe fertig:S

meine Nerven auch. Bei den letzten Knopflöchern haben meine Finger gezittert. Ein letztes Knopfloch mit dem dazugehörigen Knopf haben es dann auch nicht mehr auf das Sakko geschafft. Dafür konnte ich es aber noch mal böscheln und die Dokumentation zu Ende schreiben. Hammer Woche und Erfahrung.

Am 09.07 ist noch das Fachgespräch, dann erhalten wir die Noten und erfahren ob wir Schneidergesellen sind.


Wow, ich habe ganz allein ein Sakko gearbeitet, ohne fragen zu können, wenn ich mir mal unsicher war, unter Zeitdruck. Macht einen schon ein wenig stolz.


Freue mich auf den Stammi nachher und die Cocktaiiiils.


Technische Zeichnung


...und ein dickes Dankeschön an meine "Fans" fürs Daumendrücken und Unterstützen :*

Kommentare 4

  • Noch drei Tage bis zum Fachgespräch. Genieß das WE bis dahin und viel Erfolg!

  • Klasse!

    Ich hoffe du hast dich jetzt schon ein wenig erholt.

    Danke für das Dankeschön. :-)

  • Sehr cool! 8)


    Du warst bestimmt unterzuckert... ;) Und der aktuelle Trend sind ja auch Sakkos mit 2 Knöpfen... :D Böscheln ist sowieso wichtig. Man hat ja schließlich Stil! 8)


    Und jetzt muß ich es einfach auch noch mal sagen, das mir im Lauf deiner Prüfungswoche erst mal bewußt geworden ist, wieviel Arbeit in so einem Kleidungsstück steckt. Ich stelle mir vor, das Du dann ja davon Leben willst, solche Kleidungsstücke herzustellen. Was muß so ein Kleidungsstück also kosten, um dich eine Woche zu ernähren, Miete, Versicherungen, etc. zu decken? Keine Sorge, ich will nicht wissen, was Du später verdienst.


    Du bist zurecht stolz auf dich und Ich bin fest davon überzeugt, dass Du ab dem 9.7. Schneidergesellin sein wirst!


    "...und ein dickes Dankeschön an meine "Fans" fürs Daumendrücken und Unterstützen :*"


    Sehr gerne! Es war auch irgendwie ganz schön spannend...


    Ich werde heute Abend ein Bier auf dich, deine Prüfung, dein Werk und die gute und ehrbare Handwerkskunst trinken! :)

    • "Und jetzt muß ich es einfach auch noch mal sagen, das mir im Lauf deiner Prüfungswoche erst mal bewußt geworden ist, wieviel Arbeit in so einem Kleidungsstück steckt. Ich stelle mir vor, das Du dann ja davon Leben willst, solche Kleidungsstücke herzustellen. Was muß so ein Kleidungsstück also kosten, um dich eine Woche zu ernähren, Miete, Versicherungen, etc. zu decken? Keine Sorge, ich will nicht wissen, was Du später verdienst."


      Hierauf wollte ich schon länger mal antworten und tue es jetzt. Diese Reaktion ist nicht neu und das wissen die wenigsten, wieviel Arbeit, Zeit und Ressourcen in, allgemein einem Kleidungsstück stecken.

      Meine Ausbildung habe ich in einem kleinen Atelier gemacht, in dem auf "Vollmaß" gearbeitet wird. Bedeutet, jeglicher Arbeitsschritt (Außer jetzt natürlich nicht das Weben der Stoffe. Obwohl wir auch ein Sakko gearbeitet haben, da kam der Stoff direkt von einer unabhängigen Weberin auf Harris) wird bei und im Atelier von Hand getätigt. Einschließlich Schnitterstellung, Nesselmodell und 3-4 Anproben. In der Maßkonfektion wird das eigentliche Fertigen in Billiglohnländern ausgeführt und vor Ort nur noch kleine Änderungen durchgeführt. Geht schneller und ist natürlich auch preiswerter. Klar, eine Anfertigung auf Vollmaß kann sich nicht jeder leisten und ich habe auch nichts gegen Maßkonfektion, nur wie gesagt, der Unterschied ist den meisten nicht bewusst und dadurch auch nicht die Arbeit die dahinter steckt.


      Ich finde, jeder sollte sich irgendein handwerkliches Geschick aneignen, um zu sehen, wieviel Arbeit und Mühe und vor allem Freude und Zufriedenheit es bringt, etwas mit den eigenen Händen erschaffen zu haben.


      Oder sich zumindest diese Doku anschauen ;-)

      The True Cost

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