Studer!’s Blog

    ...war heute auf einen Besuch im Weltkulturen Museum in Frankfurt. Die Austellung "Pink is the new Grey"behandelt das Thema =Altern. Über Videos konnte ich Portraits und Aussagen alter Menschen lauschen. Besonders spannend waren die Aussagen über Alter und Tod von Menschen anderer Kulturkreisen. Ein alter Mann aus Polinesien erzählte in einem Singsang über die Weisheit des Alters. Dieser zwangsläufige Rhythmus seiner Sprache hat mich irgendwie elektrisiert und ich versuche mal seine Aussagen hier in einem -naja- rhythmischen Stampfgedicht wiederzugeben.

    Hier ein Versuch:


    die obsession der rose ist das pflücken



    die obsession der rose ist das welken



    die obsession des stängels ist das brechen



    die obsession des stängels ist das dürsten



    glaub mir, wenn ich dir vom allerlängsten leben erzähle



    wenn ich münzen lehre einen haufen verrücktheiten zu kaufen



    wenn glück den kamin hinunterfahren kann,ohne sein weißes haar zu beschmutzen
    wenn eine tasse kaffee zum gedicht werden kann



    wenn

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    Leidenschaftlich gerne streife ich in meiner Freizeit durch Museen und Ausstellungen. Gerade hier in Frankfurt/M mit seiner Museumsmeile fühle ich mich im Eldorado (oder kunstgefissen gesprochen im Elysium g*).

    Ausstellungen,Präsentation und Styling sind vom Feinsten.Die Zeiten,als noch in verstaubte Vitrinen geguckt wurde und ein moralischer Zeigefinger erhoben wurde sind schon lange vorbei. Noch werden überall (reale) Exponade ausgestellt,die vom Besucher von Außen betrachtet werden. Zeitlicher Bezug fehlt meistens.Ich bin ja nicht im Kontext des jeweiligen Jahrhunderts unterwegs, Räumlich ist das Objekt sowieso ein Fremdkörper,den ich nur analytisch betrachten kann. Mit dieser Präsentationsform sind wir im 21Jd. an die Grenzen der Ausstellungskunst gestossen.


    Im digitalen Zeitalter tut sich etwas in der Gesellschaft. Alle Modelle und Organisationsformen werden abgelöst: Arbeit,Strukturen in Gesellschaft,Lernformen.

    Die Kunst und ihre Vermittlung in den Museen müssen dafür eine

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    Ist Reisen heute noch zeitgemäß?'


    Was soll die Frage: Reisen tut doch jede/r ! Viele teilen sich doch die Zeit so ein, dass die Tage von Urlaub zu Urlaub gezählt wird. Keine Frage!;-Ich möchte euch nur etwas provozieren- und euch für einen Augenblick etwas verunsichern und nachdenklich machen.

    In Stakkato-Kurzform: Einige Gedanken,die weiterhin f ü r das Reisen sprechen:

    -die meisten Reiseziele,die wir ansteuern sind Momentaufnahmen, psychische Erlebnisse.Es kommt nicht so auf die
    Extreme oder Superlative an,sondern auf das Empfinden.

    -auch das Nachspüren der Erinnerung an frühere Ferien, um ein verlorenes Gefühl wieder aufzufrischen.

    -Reisen ist immer Sehnsucht, nach etwas Undefiniertem, das vermeintlich zum eigenem Glück hilft.

    -Reisen ist auch die Chance auf etwas Überraschendem, auf eine Störung im Ablauf,die Freiraum gibt. (Nicht von ungefähr klingt das türkische Wort für Hinternis wie "Engel")

    - Kleine Fluchten wird es auch in Zukunft geben, aber gerade nicht bei touristischen

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    Obdachlosenessen am Nikolaustag im Frankfurter Römer

    Gestern Abend hatte ich die Regionalnachrichten (Hessenschau) im TV gesehen, heute kam es mehrmals im Radio (hr-Sender) und dann musste ich es heute morgen nochmals in der Zeitung lesen: 600 Obdachlose in Frankfurt/M sind vom Oberbürgermeister und vielen Prominenten aus Show,Politik und Sport zu einem kostenlosen Essen in den ehrwürdigen Römer (Ratssaal) geladen worden. Der Andrang war wieder einmal (zum 7.Mal seit dieser Initiative) so gross,dass in zwei Schichten (16 Uhr und 17.30) gegessen werden musste!

    Soweit die Fakten.

    Leute,wie ich das hasse-dieser Hype zur schönen Weihnachtszeit.

    Promis zeigen auf Knopfdruck selbstlos viel Herz; lassen sich strahlend in Kochschürzen ablichten,filmen und geben kurze Interviews (alles im Rhythmus der Jahreszeiten!)

    Nichts gegen Almosen und Brotkrümel für die armen Teufel.Hilfe sieht anders aus und ist nicht von Weihnachten abhängig.Hilfe leisten Tafeln, menschliche Kontakte,anonyme

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    ...flappsige Gedankenspiele zur "Kunst"
    bin gerade dabei ein Bild zu malen, das so viel ausdrücken soll,wie ich nur imstande bin.Der Schaffensdrang wird immer wieder gebremst,da das Resultat so dilettantisch und so weit weg von meinen Intensionen (von den ästhetischen Ansprüchen ganz zu schweigen) ist. Meine innere Frage dann zu mir selbst: "Ist das Kun(sch)t oder kann das weg? "
    K U N S T : ein alter Lehrer aus meiner Schulzeit. "Kunst kommt von Können!" -> (setzten sechs);


    excuse me, aber das ist für mich zu konservativ gegenüber neueren, freieren Kunstrichtungen : käme es von wollen, hieße sie Wulst (od. Wunst) , dann mein erweiterter Kunstbegriff dagegen ; Kunst kommt von Können,und wenn man`s kann,ist es keine Kunst..Aber auch das wird dem Kunstverständnis nicht gerecht, zumal der Begriff " können" historisch eher von "gönnen"abgeleitet werden kann. Es ist schon zum verzweifeln- einerseits handwerklich gut zu sein, andererseits alle Sinne ,Emotionen frei zu lassen,also versuchen

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